Salzburg ist bei Verfahren für Betriebsanlagen spitze

20. Juli 2017

Haslauer: Durch hervorragende Arbeit der Bezirkshauptmannschaften 70 Prozent aller Anlagenverfahren in drei Wochen abgewickelt

Mit durchschnittlich 27,5 Tagen oder 3,9 Wochen wurden alle im Jahr 2016 von den Bezirkshauptmannschaften abgeschlossenen 1.145 Verwaltungsverfahren über Projekte zur Errichtung oder Änderung von Betriebsanlagen abgewickelt. 70 Prozent aller Anlagenverfahren konnten durch die hervorragende Arbeit der Bezirkshauptmannschaften in durchschnittlich sogar nur 21 Tagen abgeschlossen werden. Damit nimmt Salzburg weiterhin eine Spitzenposition im Bundesländervergleich ein, wie Landeshauptmann Wilfried Haslauer heute, Dienstag, 18. Juli, anlässlich der Fertigstellung des 18. Jahresberichts zur Investitionsförderung betonte.
"Das Investitionsbeschleunigungsgesetz wirkt sich sehr positiv aus, da effektive und schnelle Betriebsanlagenverfahren zentrale Rahmenbedingungen für die Attraktivität und Sicherung des Wirtschaftsstandorts Salzburg sind", hob Haslauer hervor. Nur durch eine beispielhafte Zusammenarbeit von Wirtschaft und Verwaltung seien derartige Rekordwerte zu erreichen.
Wenn mehr als eine Bewilligung nötig war, wurden rund 95 Prozent aller Verfahren konzentriert durchgeführt und somit dem bürgernahen "One Stop Shop-Prinzip" voll entsprochen. Diese Bestwerte sind vor allem deshalb zu erreichen, weil der Großteil der Salzburger Gemeinden die Bauverfahren bei gewerbebehördlichen Betriebsanlagengenehmigungen an die Bezirkshauptmannschaften delegiert hat.
Insgesamt sind im Jahr 2016 in den Salzburger Bezirkshauptmannschaften 1.218 Verwaltungsverfahren über Projekte zur Errichtung oder Änderung von Anlagen anhängig gewesen und 1.145 davon abgeschlossen worden. Damit wurden 94 Prozent der anhängigen Verfahren abgeschlossen.

Quelle:Salzburger Landeskorrespondenz, 18.07.2017